Turmstubenbücher April 2017

Es ist wieder soweit: Neuer Monat, neues Lese-Glück in der Türmerstube!!!

1. Westfälische Erinnerungsorte. Sammelband. Hrsg.: Lena Krull, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2017

2. Ich bin ein Gedicht. Visuelle Poesie und andere Experimente von Reinhard Döhl, Timm Ulrichs & S. J. Schmidt. Hrsg.: Sonja-Anna Lesniak im Auftrag der LWL- Literaturkommission für Westfalen. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2017


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Das Wilsberg-Phänomen

Auch in meiner Heimat, im Lande Weitweitweg, ist Wilsberg bekannt. Und jetzt, da ich in der Wilsberg-Stadt Münster wohne und wirke, mache ich mir erstmals Gedanken um das Phänomen, das hinter den Geschichten steckt, die seit langer Zeit überregional erfolgreich sind… Das geht am besten im Gespräch mit Diesem und Jenem auf einer Kinopremiere mit der Crew!

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Feurio! Türmen für Fortgeschrittene

„Türmerin entdeckt Feuer“ schlagzeilte die Zeitung und berichtete, einer Pressemeldung der Feuerwehr Münster folgend, wie ich am Montag, 11. Juli 2016, eine Qualmentwicklung genau beobachtete und den Kollegen meldete, die sich daraufhin aufmachten, um unsere Stadt zu retten – selbstverständlich erfolgreich.
Diesen Anlass möchte ich nutzen, um einen kleinen Exkurs ins Türmerische zu starten… Weiterlesen

„Mafuuk“ und die wundersame Geschichte der zwei Meldehörner

Im Juli 2016 sind die Turmstubenbücher noch im Urlaub – dafür gibt es hier eine gleichermaßen wundersame wie wahre Geschichte:

Leonhard Jansen, seines Zeichens Brandmelder der Freiwilligen Feuerwehr Klinkum, rief die Löschmannschaften mithilfe eines Meldehorns zu den Einsätzen. Wir befinden uns zu Beginn dieser Geschichte am Anfang des 20. Jahrhunderts. Es gab sogar zwei Meldehörner, eines war trichterförmig, das andere gewunden wie ein amerikanisches Bugle. Diese Hörner waren so laut, dass sie sogar moderne Vuvuzelas mit Leichtigkeit rückwärts an die Wand tuten könnten. Weiterlesen

Lupenreine Turmplauderei

Das war eine ganz besondere Interview-Situation: André Pabst alias Sprachlupe stellte mir Fragen – und zwischendurch fragte ich ihn, sozusagen ein Cross-Interview!

Wer ist André Pabst alias Sprachlupe? Ein ehemaliger Münsteraner, den die Arbeit u.a. als Dozent für deutsche Sprache in die schöne Hansestadt Hamburg geführt hat. Aber als Hamburger würde der Mann hinter dem Blog Sprachlupe sich nicht bezeichnen, obgleich er schon seit 2005 dort oben weilt und ein paar seiner Wörter schon recht hamburgisch angeschliffen klingen. Er ist und bleibt Münsteraner und ist bei jedem Besuch bei der Familie froh, seine alte Heimat wiederzusehen.

In seinem Blog geht es um das „Heute, Gestern und Morgen der deutschen Sprache.“

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Turmstuben-Bücher April 2016

Zwei Bücher sind im April meine Turmstuben-Begleiter:

Marc Augé – Lob des Fahrrads. Mit Zeichnungen von Philip Waechter. Aus dem Französischen von Michael Bischoff. Erschienen bei C.H.Beck am 09.03.2016

und

Hugo von Hofmannsthal: Der Turm. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Verlag der Bremer Presse, München 1925online ist der gesamte Text lesbar auf den Seiten von Zeno.org (Klick!)

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Turmstubenbücher März 2016

Der März ist fortgeschritten, ein Buch darf noch mit hinauf in die Höhe des Lambertiturms, und das ist: Tadaaa –

Der wandernde TURM von Sergej Prokofjew – welch wunderbare, fantastische Entdeckung! Auch Elke Heidenreich freut sich: Video-Link (Klick!) Und die WELT schrob darüber.

Die Türmerin von Münster hat’s jetzt entdeckt und freut sich sehr:

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Ch-ch-changes

Während ich diese Zeilen schreibe, läuft eine Kassette (ja – eine Kassette, ein Mix-Tape sogar, ein Relikt aus der Zeit kurz nach dem Kartoffel-Krieg!) mit Songs des kürzlich verstorbenen David Bowie. Und bei „Changes“ sprudeln meine Gedanken geradezu über. In Kurzschrift-Hieroglyphen, die nur Türmer*innen verstehen, schreibe ich mit links so viele der flüchtigen Gedanken auf und tippe sie anschließend mit 7-8 Fingern beider Hände in das mobile Dienstendgerät von der Obstfirma.

das mobile Dienstendgerät von der Obstfirma

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Hoher Besuch, Teil III

Zittau! So fern und doch so nah!
Zittau liegt im süd-östlichsten Zipfel Sachsens –
Polen und Tschechien sind direkte Nachbarn.

So weit weg uns auf den ersten Blick das sächsische Zittau in der Oberlausitz auch erscheinen mag, es gibt tatsächlich einige Gemeinsamkeiten mit unserer westfälischen und speziell münsterländischen Heimat. Den Besuch des neuen Zittauer Türmers nehme ich zum Anlass, ein paar Schlaglichter auf einige interessante Fakten zu werfen:

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