„Mafuuk“ und die wundersame Geschichte der zwei Meldehörner

Im Juli 2016 sind die Turmstubenbücher noch im Urlaub – dafür gibt es hier eine gleichermaßen wundersame wie wahre Geschichte:

Leonhard Jansen, seines Zeichens Brandmelder der Freiwilligen Feuerwehr Klinkum, rief die Löschmannschaften mithilfe eines Meldehorns zu den Einsätzen. Wir befinden uns zu Beginn dieser Geschichte am Anfang des 20. Jahrhunderts. Es gab sogar zwei Meldehörner, eines war trichterförmig, das andere gewunden wie ein amerikanisches Bugle. Diese Hörner waren so laut, dass sie sogar moderne Vuvuzelas mit Leichtigkeit rückwärts an die Wand tuten könnten. Weiterlesen

Deftiges Türmergarn – Towerkeeper’s cock-and-bull story

Nicht ganz jugendfrei ist die Version der Geschichte, warum eigentlich halbstündlich und nicht bloß jede volle Stunde getutet wird. Sie wurde mir neulich bei einem Marktbesuch erzählt – For the English Version: please visit my friend Lee Laurino’s blog – she was guest on the tower of St. Lambert’s in June 2015 and will add a translation of this „cock-and-bull-story“ to her travelogue soon!

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Blick zurück… Artikel aus vergangenen Tagen (Teil I)

Blick zurück… Artikel aus vergangenen Tagen (Teil I)

Mein besonderer Dank geht an Herrn Hermann Hagenhoff, der allwöchentlich ehremamtlich in der Präsenzstelle im Inneren der St. Lambertikirche der Ansprechpartner für Einheimische und Touristen ist. Er ist ein unerschöpflicher Quell des Wissens und gleichermaßen freundlich wie kompetent. Seine umfangreiche Sammlung der historischen Aufzeichnungen stellt er mir hin und wieder zur Verfügung; daraus entnommen und transkribiert habe ich die folgenden Artikel mit Türmer-Bezug:

1.) Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde (1906)

2.) Münsterischer Anzeiger (1925)

3.) Hermann Schmitz: Soest und Münster (1925)

4.) Das schöne Münster (1931)

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Die hohe Kunst des Tutens

Die hohe Kunst des Tutens. Zahlenmystik und Hintergründe.

Für die englische Version dieses Artikels klicken Sie bitte HIER.

Jeden Abend (außer dienstags) wird seit Jahr und Tag vom St. Lamberti-Kirchturm getutet. „Tuten“ ist das Fachwort, die Lautmalerei „Tuuuuuut“ beschreibt denn auch ziemlich genau die Töne, die aus dem Türmerhorn dringen – das tiefe C.

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