Turmstubenbücher April 2017

Es ist wieder soweit: Neuer Monat, neues Lese-Glück in der Türmerstube!!!

1. Westfälische Erinnerungsorte. Sammelband. Hrsg.: Lena Krull, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2017

2. Ich bin ein Gedicht. Visuelle Poesie und andere Experimente von Reinhard Döhl, Timm Ulrichs & S. J. Schmidt. Hrsg.: Sonja-Anna Lesniak im Auftrag der LWL- Literaturkommission für Westfalen. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2017


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Turmstubenbücher Februar 2017

1. Tilman Röhrig, Der Sonnenfürst (2011)
2. Johann Hermann Hüffer, Erlebtes (1854)

Wie mögen diese beiden Bücher zusammenhängen? Was verbindet zwei Werke, die nicht nur zeitlich, sondern auch stilistisch weit, weit entfernt voneinander sind?

Das Phänomen ist äußerst spannend und inhaltsreich und führt uns in die Mitte Münsters zur Clemenskirche – ein absolutes Must-See für jeden Gast meiner neuen Heimat, und auch für Ureinwohner*innen immer wieder erstaunlich schön…

Hajotthu 2014

Foto: Wikimedia Commons, User Hajotthu 2014

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Turmstuben-Bücher Januar 2017

Sodele! Für den Januar-Lesestoff geht’s hinab… zuerst 300 Stufen St. Lambertikirchturm, und dann noch tiefer in den Magazinkeller der ULB Münster…

Die einen sagen so, die anderen so – entweder am 10. Januar (im Stammbuch eingetragenes Datum) oder am 12. Januar (daran hält sich die Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V.) wurde im Jahre 1797 Annette von Droste-Hülshoff geboren, die erst nach ihrem Tode mit den Attributen „westfälisch“ und „katholisch“ als eine der bedeutendsten Dichterinnen in die Geschichte eingehen sollte.

WIkipedia-Bild (Daguerreotypie) von Annette von Droste-Hülshoff

Fragwürdig: Ist sie es? Oder doch nicht? Annette von Droste-Hülshoff. Aufnahme (Daguerreotypie) um 1847, aus dem Archiv Schloss Wehrden…


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Mittwinternacht – Thomasnacht

Von Thurmhütern, Grutbier und rauen Nächten… zieht euch warm an!

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres, und die folgende Nacht ist die längste des Jahres – im Volksmunde Thomasnacht genannt, nach dem zweifelnden „ungläubigen“ Apostel Thomas, der die Auferstehung Jesu Christi nicht glauben konnte bevor er nicht selbst die Wunden berührt hätte… Als das geschah, verkündete Thomas das Evangelium und zog als Missionar nach Asien; heute wird er besonders in Indien verehrt.


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Das Wilsberg-Phänomen

Auch in meiner Heimat, im Lande Weitweitweg, ist Wilsberg bekannt. Und jetzt, da ich in der Wilsberg-Stadt Münster wohne und wirke, mache ich mir erstmals Gedanken um das Phänomen, das hinter den Geschichten steckt, die seit langer Zeit überregional erfolgreich sind… Das geht am besten im Gespräch mit Diesem und Jenem auf einer Kinopremiere mit der Crew!

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Feurio! Türmen für Fortgeschrittene

„Türmerin entdeckt Feuer“ schlagzeilte die Zeitung und berichtete, einer Pressemeldung der Feuerwehr Münster folgend, wie ich am Montag, 11. Juli 2016, eine Qualmentwicklung genau beobachtete und den Kollegen meldete, die sich daraufhin aufmachten, um unsere Stadt zu retten – selbstverständlich erfolgreich.
Diesen Anlass möchte ich nutzen, um einen kleinen Exkurs ins Türmerische zu starten… Weiterlesen

Lupenreine Turmplauderei

Das war eine ganz besondere Interview-Situation: André Pabst alias Sprachlupe stellte mir Fragen – und zwischendurch fragte ich ihn, sozusagen ein Cross-Interview!

Wer ist André Pabst alias Sprachlupe? Ein ehemaliger Münsteraner, den die Arbeit u.a. als Dozent für deutsche Sprache in die schöne Hansestadt Hamburg geführt hat. Aber als Hamburger würde der Mann hinter dem Blog Sprachlupe sich nicht bezeichnen, obgleich er schon seit 2005 dort oben weilt und ein paar seiner Wörter schon recht hamburgisch angeschliffen klingen. Er ist und bleibt Münsteraner und ist bei jedem Besuch bei der Familie froh, seine alte Heimat wiederzusehen.

In seinem Blog geht es um das „Heute, Gestern und Morgen der deutschen Sprache.“

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