Turmstuben-Bücher Januar 2017

Sodele! Für den Januar-Lesestoff geht’s hinab… zuerst 300 Stufen St. Lambertikirchturm, und dann noch tiefer in den Magazinkeller der ULB Münster…

Die einen sagen so, die anderen so – entweder am 10. Januar (im Stammbuch eingetragenes Datum) oder am 12. Januar (daran hält sich die Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V.) wurde im Jahre 1797 Annette von Droste-Hülshoff geboren, die erst nach ihrem Tode mit den Attributen „westfälisch“ und „katholisch“ als eine der bedeutendsten Dichterinnen in die Geschichte eingehen sollte.

WIkipedia-Bild (Daguerreotypie) von Annette von Droste-Hülshoff

Fragwürdig: Ist sie es? Oder doch nicht? Annette von Droste-Hülshoff. Aufnahme (Daguerreotypie) um 1847, aus dem Archiv Schloss Wehrden…


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Zu Gast in Heidelberg – ein Best Of

Schon wieder auf Reisen? Ja, im Öffentlichen Dienst hat man das Luxusproblem „wohin bloß im Erholungsurlaub“! Solange die Türmerin in fernen Ländern aufregende Abenteuer erlebt, ist die Stadt Münster nicht unbewacht: Durch die Jahrhunderte hinweg hat sich das System der Vertretungstürmer bewährt. Seid also gewiss, liebe Bürger*innen, einer oder eine wacht immer über euch und euer Wohl, pflegt die Tradition und tutet!

Diesmal also auf nach Baden-Württemberg, ich hatte nämlich die Gelegenheit, im Gefolge eines tollen Theaterensembles unseres „Grünflächenunterhaltung-Planungsmarschalls“ (Thomas Nufer) mitzureisen, und diese Gelegenheit wurde prompt genutzt, um Türme und Aussichtspunkte und ihre Geschichte(n) aufzusuchen. Der Münsteraner Meimel ist natürlich meistens dabei, wie die Bilder beweisen…    Weiterlesen

Turmstubenbücher November 2016

Nach einem sprachlichen und religionsgeschichtlichen Ausflug ins Amerikanische gibt es jetzt wieder einen deutschen Beitrag – es ist wieder Zeit für die monatliche Bekanntgabe meiner Turmstubenbücher! Und zwar:

1.) Catharina Junk: Auf Null, Rowohlt Kindler, Reinbek bei Hamburg 2016

2.) M. Révész-Alexander: Der Turm als Symbol und Erlebnis, Martinus Nijhoff, Den Haag 1953

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Glockenspielerei

Kürzlich, bei der Feierstunde für den scheidenden Glockenspieler Manfred Schneider, sagte
Oberbürgermeister Markus Lewe, er selber verbinde ein spezielles Heimatgefühl nicht allein mit Orten oder Gebäuden, sondern ebenso stark mit bestimmten Sinneswahrnehmungen wie z.B. dem Hören – in Münster seien besonders die Kirchenglocken genannt, und auch die kleinen Geschwister, die Glockenspiele.

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Turmstubenbücher Oktober 2016

Zwei in diesem Jahr erschienene Werke mit unmittelbarem Turm- und Münster-Bezug sind im Oktober mein Lese-Ziel: 

Pia Leicht: Die Kiepenkerlbande und der verschwundene Türmer, Westfälische Reihe, Münster 2016
und
Henning Stoffers: Münster zurückgeblättert, Band 2, münstermitte medienverlag, Münster 2016
(für mehr Infos bitte auf den jeweiligen Titel klicken) Weiterlesen

Kinder, kommt runter, Lambertus ist munter!

Das Patronatsfest des Heiligen Lambertus (etwa 635-705), Bischof von Lüttich, findet jedes Jahr um seinen Märtyrer-Todestag herum statt (17. September).
In Münster wurde allerdings so heftig gefeiert und über die Stränge geschlagen, dass das Aufstellen der grüngeschmückten Pyramiden und Lichterkränze sowie das Singen unanständiger Lieder Mitte des 19. Jahrhunderts mehrfach verboten worden ist…

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Turmstuben-Bücher September 2016

In diesem Monat studiere ich ein sehr altes und ein neueres Buch auf dem Turm.

…das sehr alte Buch:

Die Turmuhren mit Einschluß der sogenannten Kunstuhren. Praktisches Handbuch für Großuhrenmacher“, herausgegeben von Curt Dietzschold, Direktor der k.k. Uhrmacherschule zu Karlstein, Nieder-Österreich. Mit einem Atlas von 12 Foliotafeln. Bernhard Friedrich Voigt Verlag, Weimar 1894

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…das neuere Buch:

Stille Winkel in Münster und im Münsterland“, von Rudolf Großkopff. Ellert & Richter Verlag 2013

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Nuss und Tee – ein besonderes Gipfel-, ähm, Turmtreffen!

Dieser Besuch ist gleich in mannigfaltiger Form ein ganz besonderer und beginnt mit meiner Frage:

Ich: Wann warst Du das letzte Mal auf dem Turm? – Sie: Im Jahr 1979.

Mein Gast an diesem Abend: Dorothea Linnenbrink. Zwei Stände mit Nüssen, Trockenfrüchten und Glücksklang auf unserem Wochenmarkt, die Nuss-Galerie, der Nuss-Blog und ein eigener Online-Shop, das alles ist ihr Werk, gemeinsam mit ihrem Mann Jalalledin Eshaghi hat sie eine einzigartig charmante Form der Völkerverständigung erfunden, die sie beide Brückenschlagen nennen.

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